Teufel Move im Test (1/2)

Mit einem neuem Sportkopfhörer im Programm möchte das Berliner Unternehmen auch für den Sport eine gute Lösung beisteuern: Teufel Move heißt der neue Kopfhörer, welcher seit Dezember 2013 im Online-Store angeboten wird. Wir zeigen Ihnen ob sich eine Anschaffung in den neuen Teufel Move lohnt.

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Der Teufel Move ist ein sehr auffälliger Kopfhörer. Die Farbwahl kommt im Praxistest jedenfalls gut an und überzeugt. Wir haben den Teufel Move für Sie getestet.



Mit dem neuen In-Ear Headset möchte Teufel für alle Outdoor-Interessenten eine gute und vor allem günstige Rundumlösung schaffen. Teufel Move heißt der neue In-Ear, welcher neben der normalen Musikwiedergabe das Abspielen und Steuern der Playlist direkt über den Kopfhörer und zudem stufenlos das Telefonieren während des Sports möglich macht. Wir sehen uns an, wozu der Teufel Move imstande ist.

+ präzises Klangbild
+ integrierte Inline-Fernbedienung
- Weniger zum Joggen geeignet
Teufel Move
Testpreis: 70 Euro
(4,5 / 5)


In unserer Zeit sind Sportkopfhörer mit integriertem Sprachmikrofon äußerst beliebt. Da während des Laufens der Wechsel vom Musikhören zur Anrufannahme den Sportfluss zeitweilig unterbricht, bieten eigens dafür konzipierte Headset-In-Ear Modelle eine sehr gute und dabei auch sehr komfortable Möglichkeit an, auch während des Sports allzeit erreichbar zu sein. Allein per Tastendruck entfällt so der Wechsel aufs Smartphone, sodass man unbeschwert sein Training fortsetzen kann. Aber nicht nur für den Sport sind In-Ear Headsets nützlich. Denn auch in alltäglichen Situationen stellen diese einen enormen Zugewinn an Komfortabilität dar. Der Teufel Move ist ein solches In-Ear Headset, welches genau auf diesen Gedanken aufgebaut ist.
Mit einer frischen Farbwahl präsentiert sich der Teufel Move auf eine sehr angenehme und dabei auch sehr sportliche Weise. Die Kopfhörer kommen in einem annehmbaren schwarz-rot Mix gut zur Geltung, wobei jeweils direkt auf der Rückseite beider Klangkörper von Teufel das große T mit einem roten Ring kräftig umrandet wird. Wer hohen Wert auf das Designbild legt, sollte sich auch diesen Kopfhörer ansehen, denn große Ähnlichkeiten mit den urBeats von Beats by Dr Dre, zeigen sich auch die Teufel Move mit dem roten T anstelle des roten B's augenscheinlich gut.

Lieferumfang und Besonderheiten

Bereits die Verpackung ist gut aufgemacht und zeigt sich neben den vielen Extras, die im Lieferumfang enthalten sind, mit viel Liebe zum Detail. Sofort erkennt man, dass beim Verpackungsvorgang viel Mühe und Arbeit eingeflossen ist, die Aufmachung des Teufel Moves ist gut präsentiert und die Kopfhörer sind auf einer äußerst kreativen stilvollen Weise angebracht worden.
Ausstattungstechnisch wird am Teufel Move derart viel geboten, dass wir uns für das Zubehör nichts Weiteres mehr vorstellen, bzw. wünschen könnten. Der Teufel Move watet einfach mit schönen Extras auf, Augenschmaus sind unter anderem die drei Paar im Lieferumfang enthaltenen Earplugs, die sogar sehr einfallsreich auf einer Stabhalterung aufgespießt worden sind und von einer gläsernen Stabröhre nochmals überdeckt werden. Selbst ein schönes handliches Transportcase liegt im Lieferumfang bei, in welchem die In-Ears für unterwegs oder auch einfach nur zur schlichten Aufbewahrung für zuhause praktisch und sicher aufbewahrt werden können. Die drei Paar in unterschiedlichen Größen mitgelieferten Silikonaufsätze auf der Stabhalterung bieten dabei für jeden den richtigen Sitz, zudem sorgt der mitgeführte 3,5 mm Stereo-Miniklinken-Adapter, welcher den 3-poligen Stecker in einen 2-poligen Stecker umwandelt, für die gegebene Kompatibilität auch mit anderen Musikausgabegeräten. Dadurch kann der Kopfhörer sowohl am MP3-Player / Smartphone, als auch am Stereoausgang einer gewöhnlichen Soundkartenbuchse betrieben werden.


Die Eignung für den Sport / Der Stresstest

Dass Sportkopfhörer auch unter den härtesten gegebenen Bedingungen einwandfrei funktionieren müssen, ist Grundvoraussetzung und zugleich Richtlinie für einen jeden guten Sportkopfhörer. Geachtet wurde also darauf, wie sich der Teufel Move sprichwörtlich auf der Straße verhielt. Neben Tragekomfort, Soundkulisse und Designbild musste nämlich auch dessen Einsatztauglichkeit beim Sport gesondert beleuchtet werden. Diesem Aspekt möchten wir uns jetzt explizit hinzuwenden.

Geschaffen wurde der Teufel Move besonders für Outdoor-Betätigungen und für Menschen, die es zu schätzen wissen sich zu bewegen. Music on, Move on, wie es Teufel gerne umschreibt. Seine Inline-Fernbedienung bietet ihm dabei das nötige Maß an Flexibilität, um auch beim Radfahren, Wandern oder beim Joggen ungestört seine Playlist verwalten und selbst Sprachanrufe entgegennehmen zu können. Dafür zuständig ist ein kleiner Klickschalter, welcher sich am oberen Ende des linken Ohrkabels befindet. Wird dieser gedrückt, wird von der Musikwiedergabe zur Anrufannahme gewechselt und vice versa; der Wechsel fällt leicht, der Gesprächspartner ist gut verständlich, und kompatibel sei die Inline-Fernbedienung nach mehrmaligem Testen und nach Anfrage an Teufel mit allen gängigen iOS- und Android Betriebssystemen. Die Bedienmöglichkeit der Inline-Fernbedienung ist nützlich, aber äußerst begrenzt. Denn neben dem Pausieren / Fortsetzen der Musikwiedergabe und der Anrufannahme ist mit dem Schalter (durch Doppelklicken) nur noch das Weiter-/ bzw. Umschalten zum nächsten Liedstück möglich, eine Lautstärkereduzierung / -erhöhung, oder das Zurückspringen innerhalb der Playlist ist mit der Fernbedienung indes leider nicht gegeben.

Der Teufel Move ist in Summe sehr hochwertig verarbeitet und somit für Sportbetätigungen bestens gerüstet. So kommt am Kopfhörer ein äußerst dickes robustes Hartkabel zum Einsatz, welches am Ende auf einen gewinkelten Klinkenstecker mündet. Als Knickschutz soll dieser Spannnungen aus den Kabeln weitestgehend nehmen und so das Kabel im ruppigen Alltag oder beim Sport vor etwaigen Kabelbrüchen bewahren. Vergleicht man ihn auch mit anderen (bewährten) Sportkopfhörermodellen, wie beispielsweise dem Sennheiser CX685 Sports, so sieht das Kabelmanangement am Teufel Move sehr massiv aus.
Die Earpads mit den Klangtreibern sind, wie es an den meisten Kopfhörern heutzutage bereits gang und gäbe ist, nicht im perfekten 90 Grad-Winkel angeordnet, sondern gehen deutlich darüber hinaus. Sie stehen etwas seitlich geneigt vom Kopfhörer ab und sollen so die Ohrpassform in bester Weise nachspiegeln. Vom Umfang her sind die In-Ears klein und äußerst leicht gehalten, und fühlen sich dadurch sehr bequem im Ohr an. Sitzen sie, spürt man die In-Ears kaum noch, sie sitzen aber leider nicht derart sicher, wie Kopfhörer, welche mit speziell angebrachten Ohrflügeln für einen noch festeren Halt sorgen können. Dafür kann dem Teufel Move bezüglich der Außengeräuschabdämmung großes Lob ausgesprochen werden, denn er isoliert nur in Maßen Umweltgeräusche ab und vereint somit gute Außengeräuschisolierung mit bedachter Sorgfalt. Teufel ist nämlich bei der Geräuschabschirmung bewusst einen Kompromiss eingegangen, denn trotz seiner passiv veranlagten Geräuschunterdrückung können demgegenüber noch verkehrswichtige Signale wahrgenommen werden, was besonders dem Outdoor-Sport und speziell dem Laufen in verkehrsreichen Gebieten zugute kommen dürfte. Zu bemängeln sind am Teufel Move leider seine vereinzelt auftretenden Kabelgeräusche, welche vor allem dann spürbar werden, sobald man etwas schneller läuft. Beim langsamen Joggen oder Ausdauerlauf sollte dies jedoch kein ernsthaftes Problem darstellen. Generell sollte der Teufel Move aber nicht als bloßer Laufkopfhörer verstanden werden.





Derzeitiger Preis
Teufel Move
(4,5 / 5)
70 Euro

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